Ich kenne eine Krankheit mit pandemischem Ausmaß

Die Krankheit heißt „Gewalt“

Gewalt ist eine hochansteckende Krankheit, die durch menschliches Verhalten ausgelöst wird. Sie beginnt meist mit Gefühlen von Traurigkeit, Lähmung, Angst oder Erstarren, bevor sich die typischen Gewaltsymptome wie Wut und Aggression entwickeln. Ohne Behandlung nehmen die Symptome einen chronischen, oftmals aggrivierenden Verlauf. Eine Behandlung führt zur Linderung von Symptomen und in vielen Fällen zur Heilung der Krankheit. Manchmal kommt es aber auch zu Komplikationen wie aggressivem Verhalten sich selbst oder anderen gegenüber in unterschiedlichen Ausprägungen, die bis zum Tod führen können. Auffällig ist, dass die Krankheit in den weit überwiegenden Fällen von Erwachsenen auf Kinder übertragen wird und niemals von Kindern auf Erwachsene. Die Übertragung kann von Kindern auf Kinder erfolgen. Eine Aggrivation der Symptome ist besonders in den Fällen zu beobachten, wenn in einer Gruppe von Menschen die Anzahl der Erkrankten höher ist, als die Anzahl der gesunden Menschen.

 

Kurzübersicht

  • Was ist Gewalt? Eine hochansteckende Krankheit, die weltweit verbreitet ist. Der Beginn der Erkrankung liegt oft schon im Säuglingsalter und tritt bei Säuglingen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf.
     
  • Ansteckung: Infektion durch Worte und körperliche Aggression.
     
  • Symptome: Im ersten Stadium Beschwerden wie Traurigkeit, Lähmung, Angst, Erstarrung. Im zweiten Stadium Rückzug, soziale Isolation, Depression, sich selbst Vorwürfe machen oder Wut, Sarkasmus, Schreien, anderen Vorwürfe machen. Im dritten Stadium psychisches, emotionales, physisches aggressives Verhalten das sich gegen sich selbst oder andere richtet und bis zum Tod führen kann.
     
  • Behandlung: Liebe, Selbstfürsorge,  Achtsamkeit, Selbstentwicklung, Fürsorge, Psychotherapie und Traumatherapie.
     
  • mögliche Komplikationen: z.B.  Co-Abhängiges Verhalten, Narzissmus, Borderline, Psychosen, Suchterkrankungen, Krieg.
     
  • Prognose: Gewalt heilt nur wenn sie behandelt wird.
     

Ansteckung

Die Übertragung der Gewalt erfolgt durch aggressive Worte und Verhalten. Zum Beispiel Ignorieren, Vernachlässigen, Geringschätzen, Schimpfen, Vorwürfe machen, Demütigen, Auslachen, Zwingen, Belügen, Schlagen, Verprügeln, (sexuell) Misshandeln.

Gewalt ist im direkten Kontakt ansteckend und auch beim Sehen und Hören von erkrankten Menschen.

Gewalt ist extrem ansteckend. Die Ausprägung der Krankheitssymptome ist unterschiedlich und tritt desto massiver auf, je häufiger und länger man mit erkrankten Menschen Kontakt hat.

 

Wie lang sind Gewalt-Patienten ansteckend?

Beginnend vom ersten Tag der Erkrankung bis zur vollständigen Ausheilung.

 

Inkubationszeit

Die Zeit zwischen der Ansteckung mit Gewalt und dem Auftreten der ersten Symptome wird Inkubationszeit genannt. Sie ist bei Gewalt nicht abschätzbar.  

 

Ursachen und Risikofaktoren

Ursachen für Gewalt sind nicht wahrgenommene und unerfüllte Bedürfnisse, insbesondere den Bedürfnissen nach Liebe, Kontakt, Fürsorge, Achtsamkeit und Wertschätzung, sowie erlittene, nicht bewältigte Traumata. Gewalt findet man stark gehäuft in bestehenden Beziehungsverhältinissen. Die Krankheit ist erblich, wenn sie nicht behandelt wird.

 

Behandlung

Es gibt vielfältige Therapien gegen Gewalt. Der wirksame Kern jeder dieser Therapien zielt auf die Erfüllung der Bedürfnisse nach Liebe, Kontakt, Fürsorge, Achtsamkeit und Wertschätzung. Zusätzliche Bedürfnisse, die bei der Behandlung von Erkrankten erfüllt werden müssen sind Gesehen- und Verstandenwerden. Unabdingbar ist die Bewältigung erlittener Traumata.

 

Krankheitsverlauf und Prognose

Die Gewalterkrankung kann ohne Behandlung bis zur Tötung von Menschen oder der Selbsttötung des erkrankten Menschen führen. Die Behandlung von erkrankten Erwachsenen ist bezüglich der Eindämmung der Krankheit am effektivsten. Unbehandelt kann die Krankheit zur Zerrüttung von Gesellschaften und zu Kriegen führen.

 

Immunität

Man kann gegen Gewalt nicht immun werden. Es gibt jedoch präventive Maßnahmen wie zum Beispiel Einfühlung, liebevoller Umgang, das Lernen vom Umgang mit Gefühlen und Emotionen, Selbstentwicklung und gewaltfreie Kommunikation. Die konsequente Anwendung dieser präventiven Maßnahmen führt zu einem effektiven Rückgang der Infektionsrate.

Der Rückgang der Erkrankungen ist erkennbar an der Zunahme von Selbstliebe, Liebe und glücklichen Beziehungen.

 

Ich möchte die weltweiten Todesraten von Selbstmord, Tod durch Gewalteinwirkung und Kriegstoten gerne in Zusammenhang setzen mit den weltweiten Sterberaten von Coronatoten. Tue mir aber mit der Recherche schwer. Daher freue ich mich, wenn Sie mir Quellen zusenden, wenn sie welche kennen.

Und da mir das Leben von Menschen wichtig ist, würde ich mich darüber freuen, wenn in gleichem Maße, wie wir Menschen vor Corona schützen, Maßnahmen ergriffen werden, die vor Gewalt schützen.

 

 

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